Hl. Damian
Object numberEFPiB-1658
TitleHl. Damian
DescriptionDer Heilige Damian wurde zusammen mit seinem Zwillingsbruder Kosmas als Patron der Kranken und Ärzte verehrt. Er ist hier dargestellt mit breitem Kragen und einem Barett, der Kopfbedeckung
der Gebildeten im Spätmittelalter. Zu seinen Attributen gehören das Salbgefäß mit -spatel sowie die an seinem Gürtel befestigte kleine Arzttasche.
Der Heilige steht auf einem Kachelfußboden vor dunkelblauem Hintergrund mit Fiederrankenornament.
Gemeinsam mit der hl. Gundula und den beiden Glasgemälden mit Kreuzigungsgruppe und Pietà gehört die Scheibe zu einer Gruppe, die aus einer Hospitalkapelle stammen könnte. Der Stil der Malerei verweist auf eine Herkunft vom Mittelrhein.
Für eine gemeinsame Provenienz spricht auch der Erhaltungszustand.
Die vier Glasgemälde zeigen jeweils ähnliche Korrosionsschäden auf den Innenseiten. Die Korrosionsprodukte markieren sich als dunkle Flecken, die aus kleinen, auf der Oberfläche eingeschlossenen Punkten bestehen.
Eine Fotoaufnahme von 1961 zeigt eine kleine Fehlstelle im Gewandbereich des hl. Damian. Bei einer Restaurierung 1968 sind ein neues mit Glasmalfarben bemaltes Stück eingeklebt und die Anschlüsse an die mittelalterlichen Gläser stark retuschiert worden.
der Gebildeten im Spätmittelalter. Zu seinen Attributen gehören das Salbgefäß mit -spatel sowie die an seinem Gürtel befestigte kleine Arzttasche.
Der Heilige steht auf einem Kachelfußboden vor dunkelblauem Hintergrund mit Fiederrankenornament.
Gemeinsam mit der hl. Gundula und den beiden Glasgemälden mit Kreuzigungsgruppe und Pietà gehört die Scheibe zu einer Gruppe, die aus einer Hospitalkapelle stammen könnte. Der Stil der Malerei verweist auf eine Herkunft vom Mittelrhein.
Für eine gemeinsame Provenienz spricht auch der Erhaltungszustand.
Die vier Glasgemälde zeigen jeweils ähnliche Korrosionsschäden auf den Innenseiten. Die Korrosionsprodukte markieren sich als dunkle Flecken, die aus kleinen, auf der Oberfläche eingeschlossenen Punkten bestehen.
Eine Fotoaufnahme von 1961 zeigt eine kleine Fehlstelle im Gewandbereich des hl. Damian. Bei einer Restaurierung 1968 sind ein neues mit Glasmalfarben bemaltes Stück eingeklebt und die Anschlüsse an die mittelalterlichen Gläser stark retuschiert worden.
Production periodum 1500
Object nameGlasmalerei
MaterialGlas
Dimensions
Höhe: 42.4 cm
Breite: 25.4 cm
Breite: 25.4 cm
Documentation Collections of stained glass and their histories : transactions of the 25th International Colloquium of the Corpus Vitrearum in Saint Petersburg, The State Hermitage Museum, 2010 = Glasmalerei-Sammlungen und ihre Geschichte / Tim Ayers
"... macht mir u. aller Welt außerordentliche Freude." : Die Glasmalereisammlung des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau
Glasmalerei in Brandenburg: vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert: / Martina Flügge
"... macht mir u. aller Welt außerordentliche Freude." : Die Glasmalereisammlung des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau
Glasmalerei in Brandenburg: vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert: / Martina Flügge
