Allegorische Darstellung eines Lebensbaumes
Object numberEFPiB-1665
TitleAllegorische Darstellung eines Lebensbaumes
DescriptionDiese besondere Kabinettscheibe, die einen Lebensbaum in der Gestalt eines auf dem Kopf
stehenden Menschen zeigt, trägt sehr viele Beschriftungen, die allerdings aufgrund von Korrosionsschäden im Glas kaum noch zu erkennen sind.
Der von Christus als Gärtner mit Spaten und Kanne (links) und Petrus mit Sichel gepflegte
Lebensbaum symbolisiert die Verbindung von Himmel und Erde. Auf dem Stamm und den
Ästen stehen Namen von Tugenden wie Caritas (Mildtätigkeit), Pax (Frieden) und Oboedientia
(Gehorsam).
Das mittig über die Äste verlaufende Schriftband spielt auf den 1. Korintherbrief an:
„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben“.
Oben im roten Gebälk heißt es: „Ein jeglicher Baum, der nicht
gute Früchte bringt, wird ausgehauen“. Und rechts neben dem Gerippe wird das Evangelium nach
Matthäus (Kap. 3, Vers 10) zitiert „Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; welcher
Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und in das Feuer geworfen.“
Das Wappenfeld oben im Bogen zeigt einen Arbeiter mit einer Hacke auf dem Feld. Das Gerippe, das die Baumwurzeln mit seiner Axt zerstört, versinnbildlicht die Vergänglichkeit des Lebens und den unausweichlichen Tod. In den an der Oberkante beschnittenen Zwickelfeldern sind zwei Heilige zu sehen: der Linke segnet den Kelch, aus dem sich eine Schlange erhebt, der rechte kämpft gegen ein Ungeheuer.
Die Restaurierung dieser Scheibe war sehr aufwändig, da nicht nur das große Fragment mit dem
oberen Teil des Wurzelkopfes und dem Skelettkörper wieder eingefügt wurde, sondern die angrenzenden fehlenden Partien neu gemalt werden mussten.
stehenden Menschen zeigt, trägt sehr viele Beschriftungen, die allerdings aufgrund von Korrosionsschäden im Glas kaum noch zu erkennen sind.
Der von Christus als Gärtner mit Spaten und Kanne (links) und Petrus mit Sichel gepflegte
Lebensbaum symbolisiert die Verbindung von Himmel und Erde. Auf dem Stamm und den
Ästen stehen Namen von Tugenden wie Caritas (Mildtätigkeit), Pax (Frieden) und Oboedientia
(Gehorsam).
Das mittig über die Äste verlaufende Schriftband spielt auf den 1. Korintherbrief an:
„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben“.
Oben im roten Gebälk heißt es: „Ein jeglicher Baum, der nicht
gute Früchte bringt, wird ausgehauen“. Und rechts neben dem Gerippe wird das Evangelium nach
Matthäus (Kap. 3, Vers 10) zitiert „Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; welcher
Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und in das Feuer geworfen.“
Das Wappenfeld oben im Bogen zeigt einen Arbeiter mit einer Hacke auf dem Feld. Das Gerippe, das die Baumwurzeln mit seiner Axt zerstört, versinnbildlicht die Vergänglichkeit des Lebens und den unausweichlichen Tod. In den an der Oberkante beschnittenen Zwickelfeldern sind zwei Heilige zu sehen: der Linke segnet den Kelch, aus dem sich eine Schlange erhebt, der rechte kämpft gegen ein Ungeheuer.
Die Restaurierung dieser Scheibe war sehr aufwändig, da nicht nur das große Fragment mit dem
oberen Teil des Wurzelkopfes und dem Skelettkörper wieder eingefügt wurde, sondern die angrenzenden fehlenden Partien neu gemalt werden mussten.
Production period1551 bis 1600
Object nameGlasmalerei
MaterialGlas
Dimensions
Höhe: 35 cm
Breite: 26 cm
Breite: 26 cm
