Wappenscheibe der Familie Schütz
Object numberEFPiB-1666
TitleWappenscheibe der Familie Schütz
DescriptionDiese Scheibe schickte Lucie von Pappenheim, geb. Gräfin von Hardenberg, im Mai 1817 ihrem
Verlobten Hermann von Pückler zusammen mit mehreren anderen Glasmalereien nach Muskau.
Pückler ließ diese Glasgemälde neu rahmen und vor ein Fenster des Empfangszimmers seines
Muskauer Schlosses setzen.
Laut Inschrift „CECILLIA VND VRSVLA ANNO 1539“ waren es zwei Frauen, die diese Wappenscheibe für ihre Familie in Auftrag gaben.
Wer Cäcilia und Ursula waren, ist nicht bekannt.
Nach Siebmacher handelt es sich um das Wappen einer in Sachsen ansässigen Familie Schütz:
ein Handbogen mit aufgelegtem Vogelpolz (das trichterförmige Ende anstelle einer Spitze) und
als Helmzier ein Schütze mit dem gleichen Bogen.
Bereits 1486 hatten die Brüder Hanns und Ulrich, die als Schützen im Dienst von Kaiser Friedrich
III. standen, einen Wappenbrief erhalten. 1539 erhob Kaiser Karl V. den Chemnitzer Bürgermeister
Hieronimus Schütz und dessen Sohn Ulrich in den Adelsstand.
Die auf einer Farbfotografie von 1967 abgebildeten, aber heute leider verlorenen farbigen Randstreifen der Kabinettscheibe dienten 2024 als Anhaltspunkt für die Rekonstruktion der Einfassungsgläser.
Verlobten Hermann von Pückler zusammen mit mehreren anderen Glasmalereien nach Muskau.
Pückler ließ diese Glasgemälde neu rahmen und vor ein Fenster des Empfangszimmers seines
Muskauer Schlosses setzen.
Laut Inschrift „CECILLIA VND VRSVLA ANNO 1539“ waren es zwei Frauen, die diese Wappenscheibe für ihre Familie in Auftrag gaben.
Wer Cäcilia und Ursula waren, ist nicht bekannt.
Nach Siebmacher handelt es sich um das Wappen einer in Sachsen ansässigen Familie Schütz:
ein Handbogen mit aufgelegtem Vogelpolz (das trichterförmige Ende anstelle einer Spitze) und
als Helmzier ein Schütze mit dem gleichen Bogen.
Bereits 1486 hatten die Brüder Hanns und Ulrich, die als Schützen im Dienst von Kaiser Friedrich
III. standen, einen Wappenbrief erhalten. 1539 erhob Kaiser Karl V. den Chemnitzer Bürgermeister
Hieronimus Schütz und dessen Sohn Ulrich in den Adelsstand.
Die auf einer Farbfotografie von 1967 abgebildeten, aber heute leider verlorenen farbigen Randstreifen der Kabinettscheibe dienten 2024 als Anhaltspunkt für die Rekonstruktion der Einfassungsgläser.
Production placeSachsen
Production period1539
Object nameGlasmalerei
MaterialGlas
Dimensions
Höhe: 30.4 cm
Breite: 20.6 cm
Breite: 20.6 cm
