Preußischer Offiziersdegen
Номер объектаEFPiB-1457
НазваниеPreußischer Offiziersdegen
ОписаниеEhrendegen, Hofdegen oder Galanteriedegen, alle Begriffe vereinen in sich die rein repräsentative Funktion dieser Waffenform. Hoheitliche Macht und Würde wurde durch sie nach außen getragen. Ab dem 18. Jahrhundert entwickelten sich Degen, Säbel und Dolche zu Statussymbolen von Offizieren, aber auch Zivilbeamten. Sie gehörten zur Ausgehuniform und wurden entweder nach eigenen Vorstellungen gefertigt und aus eigner Tasche bezahlt oder man erhielt sie als Geschenk. Sie sind eher kurz als lang gehalten, um in größeren Menschenansammlungen gesellschaftlicher Anlässe kein Bewegungshindernis darzustellen.
Dieses Model ist insgesamt vier Mal im Waffengang des Schlosses Branitz im Degen-Arrangement wiederzufinden.
Der Degen besitzt eine schmale, sich leicht verjüngende, breit gekehlte Rückenklinge mit zweischneidiger Spitze in der Mitte; beidseitige Ätzung der oberen Klingenhälfte (durch starke Korrosion unkenntlich); Prägung: I.A. HINCKELS A. SOLINGEN (innen); Holzgriff mit gedrillter Drahtwicklung, oberem und unterem Griffring aus poliertem Messing und Messingrundknauf mit Knaufscheibe; breites herzförmiges Stichblatt aus poliertem Messing, das in den Griffbügel übergeht, mit kurzem Hinterarm.
Die Waffe ist Teil der etwas über 150 Objekte umfassenden Waffensammlung der „Erbengemeinschaft nach Fürst Pückler in Branitz“. Die Objekte bilden einen Zeitraum vom 15./16. bis ins 20. Jahrhundert ab.
Diese Waffe lag, wie ein Großteil der Sammlung, neun Jahre im Schlossteich des Branitzer Parks. Aus Sorge vor räuberischen Aktionen wurden die Waffen am ende des Zweiten Weltkriegs dorthin verlagert. Viele Objekte trugen nachhaltige Schäden davon. Restauratorische Maßnahmen erfolgten zu DDR-Zeiten und im Jahre 2023. Seit 2024 sind wieder 77 Waffen, darunter die vorliegende, im für das Branitzer Schloss belegten „Waffengang“ zu sehen.
Dieses Model ist insgesamt vier Mal im Waffengang des Schlosses Branitz im Degen-Arrangement wiederzufinden.
Der Degen besitzt eine schmale, sich leicht verjüngende, breit gekehlte Rückenklinge mit zweischneidiger Spitze in der Mitte; beidseitige Ätzung der oberen Klingenhälfte (durch starke Korrosion unkenntlich); Prägung: I.A. HINCKELS A. SOLINGEN (innen); Holzgriff mit gedrillter Drahtwicklung, oberem und unterem Griffring aus poliertem Messing und Messingrundknauf mit Knaufscheibe; breites herzförmiges Stichblatt aus poliertem Messing, das in den Griffbügel übergeht, mit kurzem Hinterarm.
Die Waffe ist Teil der etwas über 150 Objekte umfassenden Waffensammlung der „Erbengemeinschaft nach Fürst Pückler in Branitz“. Die Objekte bilden einen Zeitraum vom 15./16. bis ins 20. Jahrhundert ab.
Diese Waffe lag, wie ein Großteil der Sammlung, neun Jahre im Schlossteich des Branitzer Parks. Aus Sorge vor räuberischen Aktionen wurden die Waffen am ende des Zweiten Weltkriegs dorthin verlagert. Viele Objekte trugen nachhaltige Schäden davon. Restauratorische Maßnahmen erfolgten zu DDR-Zeiten und im Jahre 2023. Seit 2024 sind wieder 77 Waffen, darunter die vorliegende, im für das Branitzer Schloss belegten „Waffengang“ zu sehen.
Период создания18. Jahrhundert
НаименованиеDegen
Размерность
Länge: 98.5 cm
Breite: 7.5 cm
Breite: 7.5 cm
